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An zwei Tagen wollen wir uns damit beschäftigen, was wir uns langfristig für die Region vorstellen können. Welche Veränderungen geschehen in unserem Umfeld? Wie wollen wir im Jahr 2020 leben? Welche Bedeutung hat die Zukunft vom Ilm-Kreis für uns? Welche Schwerpunktziele müssen wir uns für die nächsten Jahre setzen und wie erreichen wir sie?
Die Zukunftskonferenz soll uns Zeit und Raum geben, eine Vision von dieser Zukunft zu entwerfen - ein lebendiges Bild, das auch Ideen und Vorstellungen von Ihnen enthält. Es soll das Bild einer Zukunft entstehen, für die es sich aus Ihrer Sicht lohnt sich zu engagieren, das realisierbar ist und unsere gemeinsame Zukunft werden soll. Oliver Dalichau
Freitag, 05.11.04 bis Samstag, 06.11.04 10:00 Uhr (erster Tag) bis 16:00 Uhr (letzter Tag)
IlmkreisNatur Erlebnis Hof Hausen im Wipfratal
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Nach einem klaren, fest definierten Konferenzschema trägt die Zukunftskonferenz dazu bei, dass bis zu 80 unterschiedlichste Menschen eines "Systems" innerhalb von zwei Tagen ihre gemeinsame Zukunft "entdecken" und bereits konkret planen. Sie bekommen in dieser vergleichbar kurzen Zeit ein tiefes Verständnis für ihre gemeinsame Vergangenheit, erkennen ihre gegenwärtige Situation vollständig und entwickeln eine gemeinsame Vision.
Ebenso entwickeln sie innerhalb dieser zwei Tage Aktionspläne für diese einstimmig "beschlossene" gemeinsame Zukunft. Was Zukunftskonferenzen besonders wertvoll macht ist die Tatsache, dass jeder, der mit dem System, d.h. mit dem Unternehmen, der Organisation oder der Gemeinschaft intern oder extern zu tun hat, in der Konferenz anwesend ist. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl zu einem Thema beträgt 30 und 40 Personen und kann, wenn z.B. mehrere Zukunftskonferenzen parallel zum gleichen Thema veranstaltet werden, diese Zahlen übersteigen. Die Teilnehmer arbeiten auf drei unterschiedliche Arten miteinander:
1. als gesamte Gruppe 2. in homogenen Interessengruppen und 3. in gemischten Gruppen, die jeweils eine maximale Mischung der im System vorhandenen Blickwinkel repräsentieren.
Durch den Moderator erhalten die Teilnehmer Richtlinien und Instruktionen um an fünf Aufgaben zu arbeiten und ihre Kleingruppen von je 6 Teilnehmern zu managen.
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1.Das ganze, offene System wird in einen Raum gebracht, das heißt zum Beispiel, ein Unternehmen lädt Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner und vielleicht auch Mitbewerber ein, um jeden relevanten Blickwinkel bei der Zukunftsplanung zu berücksichtigen.
2.Fokus auf die Zukunft statt auf Probleme. Vergangene und gegenwärtige Probleme werden zwar angesehen und gewürdigt, nicht jedoch bewertet oder gar bearbeitet.
3.Gemeinsamkeiten finden statt Konflikte bearbeiten. Man sucht von Anfang an die Gemeinsamkeiten, den größten gemeinsamen Nenner der Wunschvorstellungen aller Teilnehmer der Konferenz, um eine Zukunft zu planen, die dann alle ausnahmslos befürworten können.
4.Das ganze, offene System untersuchen. Alle Aspekte im Zusammenhang mit dem Thema werden untersucht. Jeder Blickwinkel und alle Aspekte werden in Betracht gezogen: "Wir", die Organisation selbst (das Unternehmen/die Stadt), das Umfeld und die Welt, d.h. auch alle Aspekte, die von außen auf ds "System" einwirken.
5.Es wird in in selbststeuernden Kleingruppen gearbeitet. Meist sind es Achter-Tische, die ihre Diskussionen selbstständig managen, sich selbst organisieren und ihre Ergebnisse präsentieren. Die Projekt- oder Aktionsgruppen am Schluß der Zukunftskonferenz haben unterschiedliche Teilnehmerzahlen
6.Maßnahmen erst dann planen, wenn Konsens über die gewünschte Zukunft erreicht ist. So kommt es erst am dritten Tag zur Maßnahmenplanung. Da jedoch Konsens über die gemeinsame Zukunft besteht, ein starkes Gemeinschaftsgefühl und das Wissen eines jeden Einzelnen, daß alle im Raum in einem Boot sitzen und man im Grunde das Gleiche will, geht die Maßnahmenplanung dann so schnell, wie es niemand für möglich gehalten hätte. In manchmal weniger als zwei Stunden entstehen Maßnahmen und Aktionspläne, die vorher einberufene Aktionsteams in Jahren nicht zustande gebracht haben.
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