Teilnehmer

Ein Grundprinzip von Zukunftskonferenzen besteht darin, das ganze, offene System in einen Raum zu holen. Vertreter aller vom Thema betroffenen "Interessengruppen" kommen zusammen. In einem Unternehmen sind das Vertreter aller Funktionsbereiche, aller Hierachieebenen, vom Vorstand bis zur angelernten Arbeiterin, Betriebsräte, Kunden, Lieferanten und externe Berater oder bei einem Unternehmen sind das Repräsentanten aller typischen Gruppen, vom Unternehmer bis zum Arbeitslosen. (Neben einem repräsentativen Querschnitt der eigenen Mitarbeiter kommen dafür auch externe Gruppen in Frage, beispielsweise Vertreter der Kostenträger, Kunden oder politische Entscheider).

Die breite Beteiligung hat einerseits den Sinn, möglichst viele Perspektiven und Sichtweisen in den Raum zu bringen, das wechselseitige Lernen zu steigern und den Teilnehmern Eindrücke zu vermitteln, die - wo erforderlich - "unter die Haut" gehen. Andererseits soll dadurch erreicht werden, daß nach der Zukunftskonferenz viele die vereinbarten Ziele mittragen, den neuen Geist ausstrahlen und sich für die Umsetzung der Maßnahmen engagieren.

Die Auswahl und Besetzung der "Interessengruppen" ist eine entscheidende Frage bei der Planung einer Zukunftskonferenz. Welche Gruppen und Personen teilnehmen sollen, wird von einem Planungsteam bestehend aus Bürgern und Interessengruppen und den Moderatoren erarbeitet.

Die die da sind sind die Richtigen

Als Resultat der Zukunftskonferenz entstehen:

Eine Vision davon, wie die Organisation, Netzwerk etc. in 10 Jahren beschaffen sein soll. Diese Vision ist kein in ganzen Sätzen geschriebenes Dokument, jedoch präzise formuliert und damit eine gute Basis für ein entweder nach oder schon parallel zur Zukunftskonferenz zu erarbeitendes, ausführlicheres Papier.

Kurz- und langfristige Maßnahmenpläne, die den Weg zur Realisierung dieser Vision aufzeigen.

Mindestens so wichtig wie diese "greifbaren" Ergebnisse sind die immateriellen Wirkungen. Die Teilnehmer stehen hinter der von Ihnen erarbeiteten Vision und sind motiviert, sie umzusetzen. Die Energie der Gemeinde wird erneuert, denn von dem in der Zukunftskonferenz entstehenden "spirit" diffundiert auch einiges zu den Bürgern, die nicht teilnehmen konnten. Die Grenzen zwischen Ressorts und Bürgern sind durchlässiger geworden, viele neue Verbindungen sind entstanden, möglicherweise vorhandene Vorurteile wurden abgebaut. Die Teilnehmer
erleben sich als eine Gemeinschaft, die gemeinsame Ziele hat.

Zukunftskonferenzen sind eine Methode, die ein nachhaltiges Umsetzen der Ergebnisse bewirkt, ohne daß umfangreiche, weitere Beratung oder Begleitung von außen erforderlich wird.

Resultate werden Sichtbar


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